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Wenn Sie das Chanson von Jaques Dutronc  nicht kennen - bitte kaufen. Sie können sich dann jeden Morgen nach Paris träumen">

Formel E

Formel E Paris/Berlin

Autorennen der Zuknft

Paris s'éveille, dieser wunderbare Chanson, diese Liebeserklärung an Paris gesungen 1968 von Jacques Dutronc, der mit sanften Flötentönen seine Stadt aufwecken konnte, diese Liebeserklärung war es diesmal nicht die zum Wochenende am 19.bis zum 21. Mai, drei Tage lang die Stadt wach hielt. Vielmehr war es das singende Pfeifen gequälter Pneus, das die französische Metropole an der Seine aus seinen Träumen riss.

In Paris faszinierte zig tausend Zuschauer, mitten in der Stadt, rund um das beeindruckende Bauwerk des Invaliden Doms, ein außergewöhnliches Rennen. Es war ein Rennen, ähnlich dem Formel 1 Event, nur waren die Rennboliden nicht mit PS starken, brüllenden und hochgezüchteten Benzinmotoren ausgerüstet - die den Formel 1 Boliden zum verwechseln ähnelnden Paris-Racer waren mit der Antriebstechnologie der Zukunft bestückt - mit Elektromotoren.

Die Antriebsenergie für die Rennwagen ist dabei für alle Teams gleich. Im Heck der Autos liegt eine rund 320 Kilogramm schwere Batterie. die leistet während des Training und Qualifying 200 kW ( 270 PS), während des Rennens und das ist für alle Teams gleich, stehen 170 kW (231 PS) plus FanBoost ( das gibt 100 kj mehr Energie), zur Verfügung. Da die Batterieleistung nur für die Hälfte der Strecke reicht, wird und auch das gibt es nur in der Formel E, das Auto gewechselt. Dafür haben der Fahrer und das Team genau 55 Sekunden Zeit

21 Teams gingen in Paris auf der schwierigen, weil sehr kurvenreichen, knapp zwei Kilometer lange Strecke an den Start. Es war ein harter aber sehr fairer Kampf, den sich die drei Anwärter aufs Siegertreppchen lieferten. Schon kurz nach dem Start konnte sich der Schweizer Sebastian Buemi ( Renault-e. dams) an die Spitze des Feldes setzen und gab diese Position nicht mehr her. Hinter ihm herrschte Chaos, besonders ab der 34 Runde (insgesamt 49), nach einem Mauercrash von Jean-Eric Vergne (Techeetah), gab es eine Safety-Car Phase unddas führte zu turbulenten Szenen.

Brillieren konnte da, trotz der widrigen Umstände, das französische DS Virgin Team mit dem Argentinier Jean-Maria Lopez am Steuer. Bejubelt von den französischen Motorsport Fans, konnte Lopez seinen Rennwagen noch auf den zweiten Platz pilotieren. Der deutsche Fahrer Nick Heidfeld ( auf Mahindra) fuhr auf Platz drei.

Große Enttäuschung bei den beiden ABT Schaeffler Audi Sport Teams die ohne Punkte aus Paris abfahren mussten. Beide Piloten, Lucas die Grassi und Daniel Abt, rieben sich bei harten Kämpfen im Mittelfeld auf. Das war besonders hart für di Grassi, der auf einen Sieg gehofft hatte, um dann bei der Fahrerwertung Sebastin Buemi vom Spitzenplatz zu verdrängen.

Ganz anders lief das Rennen dann eine Woche später in Berlin.

Die Bilanz der zwei! Renntage für die Abt Schaeffler Fahrer:: Eine Pole-Position, zwei Podiumsplätze und insgesamt 56 Punkte. Obwohl die Grassi beim ersten Rennen lange in Führung lag, musste er, wegen Temperaturproblemen an der Batterie seinen Speed drosseln konnte aber trotzdem unter dem Applaus des Berliner Publikums, den zweiten Platz verteidigen. Daniel Abt, mit dem achten Startplatz konnte sich noch auf Platz sechs verbessern

Am zweiten Tag startete di Grassi von Platz sieben. Der frenetische Jubel, die unglaubliche Begeisterung an der Rennstrecke auf dem ehemaligen Flugplatz Tempelhof, bei mörderischer Hitze, trug di Grassi noch auf den dritten Platz. Im Schlepptau hatte er seinen Teamkollegen Daniel Abt, der den vierten Platz belegte.

Die Formel E Rennen erreichen ein immer größeres Publikum. Das liegt sicher auch daran, dass die mit einem rein elektrischen Batterieantrieb ausgerüsteten Rennboliden mit einer nachhaltigen Zukunftstechnologie ausgerüstet sind und damit Entwicklungen generieren, die wie oft üblich, erst einmal im Rennsport bis an die Leistungsgrenze und darüber hinaus erprobt werden, um später in elektrischen Serienautos Verwendung zu finden.

Diesen positiven Trend und das große Interesse des weltweiten Publikums ( Formel E Rennen finden in China, Südamerika, Mexiko, Afrika, USA und Europa) führt dazu, dass sich höchstwahrscheinlich auch Audi, BMW und Mercedes mit eigenen Teams in Zukunft an den Rennen beteiligen wollen.

Text: Hans-Georg Fischer

Foto: H.G.Fischer / Hersteller

Was ist ein FanBoost?

Erklärung finden Sie auf : https://www.e-formel.de/fanboost.html

Wenn Sie das Chanson von Jaques Dutronc  nicht kennen - bitte kaufen. Sie können sich dann jeden Morgen nach Paris träumen

Der DS Virgin Elektro-Racer
Das Cockpit ähnelt dem der Formel 1 Rennwagen
Lenkrad in der E-Formel
Das Safte Car, der i8 Hybrid von BMW

Überblick

Technische Daten
Verbrauch
Preis
Preis Basismodell xx €
Preis Testwagen unbezahlbar €
Testbericht von:

Hans-Georg, Fischer

Im Team seit: 2014