Kia Venga

Manche Autos haben es einfach drauf. Sie sind nirgends Spitze, aber unterm Strich echt klasse. Der Kia Venga ist so einer. Zumindest für Menschen, die einfach ein ganz normales, praktisches Auto für den Alltag suchen.

 

Design

Er kommt wirklich nett und ansprechend daher, der Venga. Ein bisschen knuffig und pummelig, relativ hoch (Platzangebot!) und kurz. Kein Eyecatchter, aber ein ansehnlicher Anblick.

 

Motor

Im APT-Testwagen werkelte ein 1,4-Liter-Benziner mit „nur“ 90 PS, der sich als wirtschaftliches und völlig ausreichendes Angebot für den Alltag präsentierte. Das Fünfgang-Getriebe ist so abgestimmt, dass es gut zur Charakteristik des Kleuinwagens passt. Bis auf 185 (!) Sachen ließ sich die Tacho-Nadel hochtreiben, dann kletterte aber auch der Verbrauch auf über acht Liter. Unterm Strich waren es nach 14 Tagen zügigen Reisens 6,4 Liter. Gut: Auch weniger geht...

 

Elektronik

Auch hier gilt: Der Vanga ist auf dem aktuellen Stand, markiert aber nicht die Spitze. Die Audioanlage mit USB-Anschluss ist in der getesteten  Version „Edition 7“ mit Klimaanlage, Sitzheizung vorn, 16-Zoll-Alufelgen, elektrischen und beheizbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Plipp und elektrischen Fensterhebern serienemäßig drin, die Bedienung der Knöpfe und Hebel ist einfach zu bewältigen.

 

Wie fährt er sich?

Ein Rennautio ist der Kia Venga nicht. Eher ein Vernunftauto, das durchaus auch zügig bewegt werden kann, aber dank seines hohen Aufbaus nicht zu Sport-Etappen verführt. Cool bleiben und gut mitschwimmen lautet die Devise. Dass das Aus- und Einsteigen dank der leicht erhöhten Sitzposition sehr einfach vonstatten geht, freut nicht nur Silverager.

 

Besonderheiten

In diesem Kapitel liegt ganz klar das überdurchschnittliche Platzangebot vorne. Sowohl für Passagiere, als auch fürs Gepäck steht mehr Raum zur Verfügung als in dieser (Kleinwagen-)Klasse üblich. Der Kofferraum sdchluckt schon mit normaler Bestuhlung und weggelassenem Laderaumboden üppige 440 Liter groß. Reicht das nicht aus, lässt sich die Rückbank bis zu 13 Zentimeter nach vorne schieben. Wird sie eingeklappt und versenkt, wächst das Stau-Volumen auf 1486 Liter. Das ist wirklich wie eine Klasse höher.

 

Fazit

Der Venga ist unterm Strich ein wirklich solides, vernünftiges und wirtschaftliches Angebot für die alltäglichen Mobilitätsansprüche.

Autor: Rudolf Huber

Überblick

Technische Daten
Motor 1,4 Liter 4 Zylinder Benziner
Leistung 90 PS
Drehmoment 137 Nm
Getriebe 5- Gang Schalter
L/B/H 4,10 Meter/1,76 Meter/1,60 Meter
Beschleunigung 12,8 Sek. 0 - 100 km/h
Höchstge-schwindigkeit 168 km/h
Kofferraum 440 / 1486 Liter
Verbrauch
Tankinhalt 50 Liter
Verbrauch (getestet) 6,4 Liter
Verbrauch (lt. Hersteller) 6,0 Liter
CO2-Ausstoß 140 g/km
CO2-Ausstoß EU 5
Preis
Preis Basismodell 14 190 Euro 1,4 Liter 90 PS / Attract €
Preis Testwagen 16 190 Euro 1,4 Liter 90 PS / Edition 7 €
Testbericht von:

Huber, Rudolf

Im Team seit: 2016

Meyer, Lara

Im Team seit: 2017